Homeoffice Nr. 14 – Atemschutz Teil I

Voila, das Gerät

Feuerwehrhaus, 14. April 2021

Nachdem uns die Technik vor einigen Wochen bei der letzten Videokonferenz noch stellenweise im Stich gelassen hatte, wagten wir heute einen neuen Versuch. Und tatsächlich funktionierte das W-LAN im Mannschaftsraum deutlich besser als in der Fahrzeughalle.

Thema des Abends war der große Bereich „Atemschutz“. Zunächst sprachen wir über wichtige Grundsätze:
– was bedeutet das Thema Atemschutz für die Feuerwehr?
– wann ist ein Atemschutzgerät zu verwenden?
– wann ist ein Atemschutzgeräteträger einsatztauglich?
– warum ist truppweises Vorgehen so wichtig?
– was sind die Aufgaben der Atemschutzüberwachung, etc.?

Im Anschluß wechselten wir zur persönlichen Schutzausrüstung. Die Jugendlichen zählten auf, was nach ihrer Meinung dazugehörte und Jana präsentierte die genannten Einzelteile der Kamera. Dabei stellten wir fest, daß es tatsächlich auch auf die Reihenfolge ankommt – die Hose nach der Jacke überzuziehen stellte sich als unglücklich heraus 🙂 Der Preßluftatmer selbst und sein Zubehör wurden natürlich ebenfalls erläutert. Der Notsignalgeber war auch zu Hause bei den Kids gut zu hören…

Danach waren die potentiell benötigten Gerätschaften dran. Je nach Auftrag rüstet sich der vorgehende Trupp mit Material zur Menschenrettung oder Brandbekämpfung aus. Dazu können Fluchthauben und Rettungsdecke bzw. Hohlstrahlrohr und Schlauchreserve gehören. Auch Brechwerkzeug in Form von Axt oder Halligan-Tool sind vielseitig einsetzbar. Leider konnten wir in der Kürze der Zeit die Geräte nur kurz vorstellen. Den praktischen Einsatz von Axt und Bandschlinge präsentieren wir dann in der nächsten Videokonferenz.

Schön, daß es diesmal technisch funktioniert hat. Solche Videokonferenzen sind mal eine Abwechslung vom üblichen WhatsApp-Dienst. Aber natürlich ist auch das kein Ersatz für echten praktischen Dienst. Wie schwer ein Halligan-Tool ist, merkt man eben erst dann, wenn man es in der Hand hat…