Homeoffice Nr. 03 – Fehler über Fehler

Wenn man das Kommando bekommt, einen zweiten Verteiler zu setzen - so nicht!

Am Feuerwehrhaus, 27. Januar 2021

Bevor wir mit dem Bericht über den heutigen Dienst beginnen, ein Wort zu einem ernsten Thema – am 27.01. ist der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus – insbesondere der ermordeten Juden Europas. Gewählt wurde dieser Tag, weil am 27.01.1945 das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau von der Roten Armee befreit wurde.
In einer Zeit, in der der Antisemitismus wieder um sich zu greifen scheint, müssen auch wir als Jugendorganisation dieses Thema aufgreifen. Schon in den letzten Jahren haben wir durch Besuche in Bergen-Belsen und entsprechende Themenabende versucht, unsere Jugendlichen zu sensibilisieren. Leider können wir aktuell nur digitalen Dienst machen – für eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dieser Problematik scheint uns das Format nicht geeignet. Daher haben wir vorm Dienst nur eine „Schweigeminute“ eingelegt. Für die Nach-Corona-Zeit haben wir aber durchaus Pläne…

Im fachlichen Teil des heutigen Dienstes haben wir versucht zu zeigen, was passiert, wenn der Jugendwart nach Wochen des Lockdowns ganz alleine im Feuerwehrhaus rumläuft – nur Blödsinn!

Da hat sich der Kerl doch tatsächlich einen Haufen Geräte geschnappt und versucht, diese halbwegs sinnstiftend zusammenzubauen. Das ist ihm allerdings gründlich mißlungen. Plötzlich gab es Saugschläuche statt Druckschläuchen am Verteiler, Schleifen statt Mastwurf am Saugkorb, ein Standrohr, das sich nicht setzen ließ, ein Wasserwerfer mit C-Strahlrohr und vieles mehr. Dazu versuchte er noch, einen völlig verkorksten Schaumangriff aufzubauen.

Am Ende war er drauf und dran, einen zwischenzeitlich brennenden Mülleimer mit einem CO2-Löscher zu löschen, der zu allem Überfluß auch noch leer war… Nur gut, daß unsere Jugendlichen gut aufgepaßt haben und ihn vor größerem Schaden bewahren konnten.

Wir sehen, der Lockdown wirkt sich auch auf die Feuerwehren langsam aus. Aber zum Glück gibt es immer noch gut ausgebildete Kameraden und vor allem Kameradinnen, die Schlimmeres verhindern können 🙂

Na im Ernst – die Feuerwehren sind natürlich immer noch einsatzbereit, aber ganz ohne Aus- und Weiterbildung geht es auf Dauer natürlich nicht.

Bleibt gesund!