Sommerferien Ende!

Ach Mist, die Trage ist falsch herum...

Riehe, 26. August 2020

Nach sechs langen Wochen Pause hatten wir heute endlich den ersten Dienst im zweiten Halbjahr. Zwar hatte sich für diesen Mittwoch das Sturmtief „Kirsten“ in Schaumburg und umzu ausgebreitet, aber wir Niedersachsen gelten ja nicht zu Unrecht als „sturmfest und erdverwachsen“.

Kurz vor Ferienende hatte sich der Jugendausschuß bereits getroffen, um den Dienstplan festzulegen. Dabei einigten wir uns auf verschiedene feuerwehrtechnische Themen, die wir nun bis Ende September im rollierenden System abarbeiten werden. Da sich an der Corona-Situation nichts zum Besseren geändert hat, gelten die alten Regeln natürlich weiter. Daher arbeiten wir weiter in Kleingruppen mit Mundschutz und Handschuhen. Um die Teams zu entzerren, bleiben wir auch bei den jeweils um eine Viertelstunde versetzten Startzeiten.

Beim heutigen Dienst kümmerte sich Jana mit Team 1 zunächst um die richtige Behandlung von Druckschläuchen. Eine Stunde lang hieß es ausrollen, aufrollen und wieder ausrollen, bis unsere fünf Jüngsten eine sauber ausgezogene Schlauchleitung liegen hatten.

Team 2 ließ sich von König Lukas und Luca in die Geheimnisse der Ersten Hilfe einweihen. Wobei die Prüfung der Vitalfunktionen und die stabile Seitenlage eigentlich gar nicht so geheim sind, sondern natürlich zum Feuerwehr-Standardrepertoire gehören. Vertrackter ist da schon die Personenrettung mit Rettungsbund.

Ein bißchen unter dem Sturm gelitten hat Team 3, denn diese Mädels (die Jungsquote liegt hier bei 0%) wollten sich in den Stationen des B-Teils üben. Betreut wurden sie dabei von Bennet, Rouven und Ronja (wenigstens zwei männliche Betreuer…) Hat jemand von Euch schon mal versucht, einen Leinenbeutel gegen Windböen der Stärke 8 zu werfen? Das gibt interessante Ergebnisse 🙂 Aber schließlich sollen die Trainingsbedingungen ja immer ein bißchen schärfer als der echte Wettbewerb sein.

Das vierte Team wollte eigentlich zum Kanal fahren und da mit Rapha und Gerätewart Ingo die Wasserentnahme aus offenem Gewässer üben. Das haben wir dann aber doch nochmal geändert, da wir nicht drauf aus waren, durch herumwirbelnde Äste Helme oder Köpfe zu beschädigen. So wurde daraus eine „trockene“ Kuppelübung – trocken allerdings nur von innen, denn ausgerechnet in unserer Übungszeit begann es dann noch zu regnen…

Wie schon vor den Ferien hatten wir auch heute wieder für jedes Team ein Elternteil als „Hilfsbetreuer“ dabei. Danke an Anja, Stephan, Melanie und Katrin. Und natürlich an Ingo, der trotzdem anwesend war und in den nächsten Wochen hoffentlich die anderen drei Teams als Maschinist unterstützen wird. Außerdem einen speziellen Applaus für Cecile, die es geschafft hat, als erste Rieher Jugendliche ihre Fingernägel durch die Handschuhe wachsen zu lassen… 🙂

Im Moment haben wir noch ein gutes Gefühl bei unseren Diensten, da sich unsere Jugendlichen sehr vorbildlich an die Regeln halten. Hoffen wir, daß uns das Corona-Virus nicht doch noch einen Strich durch die Rechnung macht. Paßt also – besonders in der Schule – auf Euch auf und bleibt gesund! Ab jetzt sehen wir uns immer Mittwochs…