Wir sind wieder da!

Alle Vorbereitungen getroffen - kann losgehen

Endlich wieder Outdoor, 17. Juni 2020

Nach 13 langen Wochen durften wir uns heute endlich wieder beim JF-Dienst treffen. Wir sind sehr froh, daß das Land Niedersachsen und unsere Samtgemeinde die Voraussetzungen dazu geschaffen haben, denn die Internet- und Whatsapp-Spiele der vergangenen Wochen waren doch nur ein kläglicher Ersatz für „echten“ Dienst. Natürlich erforderte das auch von unserer Seite einiges an Vorbereitung, denn die Corona-Krise ist noch lange nicht vorbei. Unser wichtigstes Ziel bleibt weiterhin der Schutz unser aller Gesundheit!

Zunächst mußten wir die Eltern unserer Jugendlichen nach deren Kontakten befragen. Danach konnten wir daran gehen, vier Teams mit möglichst wenigen Querverbindungen zusammenstellen. Da wir lt. Dienstanweisung unseres Gemeindejugendwartes mindestens zwei feste Betreuer pro Team benötigten, fragten wir in der Elternschaft nach und fanden auf Anhieb fünf Mütter, die sich als Betreuer zur Verfügung stellten.

Dann war zu klären, welche Inhalte wir bei den nächsten Diensten vermitteln wollten und wie eine zeitliche und räumliche Trennung möglich sein könnte. Schnell war klar, daß wir nur Themen ansprechen konnten, die von den Jugendlichen einzeln abzuarbeiten waren. Was bot sich da mehr an, als Individualsport? Das Sportabzeichen stand ja eh auf dem Programm und Rosi und Maik waren sofort bereit, uns dabei zu unterstützen. Und auch die räumliche Trennung wäre kein Problem – ein Team bleibt halt auf dem Sportplatz, das andere belegt unsere Laufstrecke.

Blieben noch zwei Teams für eine feuerwehrtechnische Ausbildung. Da wir vor Corona schon die Aufgaben des Angriffstrupps nach FwDV3 durchgenommen hatten, wollten wir uns nun dem Wasser- und Schlauchtrupp zuwenden. Standrohr setzen und Schlauchreserve verlegen geht zur Not auch alleine. Und auch hier wäre die räumliche Trennung unproblematisch – rund um das Feuerwehrhaus sollte ausreichend Platz sein.

Nebenbei war eine Hygieneordnung zu erlassen und vom OrtsBM abzusegnen, Seife und Handtücher aufzufüllen (Danke Ingo!) und ein Schreiben an die Eltern vorzubereiten, um sie und die Jugendlichen über die neuen Regeln zu informieren.

Am vergangenen Wochenende klapperten wir dann alle Haushalte ab und erklärten unsere Vorgehensweise. Glücklicherweise waren alle angesprochenen Eltern einverstanden und bereit, ihre Kinder wieder zum Dienst zu schicken. Vielen Dank für Euer Vertrauen!

Am Mittwoch um 17:45 warteten wir gespannt darauf, ob das erste Team pünktlich, im Sportzeug und mit Mund-Nasen-Schutz antreten würde. Und ja, tatsächlich standen alle fünf zum verabredeten Zeitpunkt vor der Tür. Gleich nach dem Hände waschen ging es dann auf den Sportplatz zum Schlagballwerfen und Kugelstoßen. Im Viertelstundentakt kamen auch die anderen drei Teams an und nahmen ihren Dienst auf, als wäre nie etwas dazwischen gewesen. Ob nun Feuerwehrtechnik oder Sport – alle 21 Jugendlichen gingen hochmotiviert an die Arbeit! Kein Vergleich zu den maximal acht, die in den letzten Wochen die digitalen Dienste besucht hatten… Nach jeweils etwa einer Stunde hatten alle Teams nacheinander Dienstende, entledigten sich der Handschuhe, gingen einzeln noch einmal Hände waschen und verabschiedeten sich dann in den verdienten Feierabend.

Natürlich ist es sehr ungewohnt, sich nur mit Maske und mindestens zwei Armlängen Abstand zu treffen, aber es ist ein Anfang. Und wir sind begeistert, wie diszipliniert die Jugendlichen diese Regeln umsetzen! Bis zu den Sommerferien stehen wir das gemeinsam durch und danach werden die Karten eh neu gemischt. Für die nächsten drei Wochen aber bleiben die Teams fest zusammen und wechseln jede Woche das Aufgabengebiet. Was wir dann am letzten Dienst vor den Ferien machen, wird von der allgemeinen Lage abhängen. Schön wäre es, wenn wir zumindest am 15. Juli nochmal alle gemeinsam irgendeine Aktion machen könnten.

Vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben, diesen und die nächsten Outdoor-Dienste zu ermöglichen! Bleibt gesund – wir sehen uns nächsten Mittwoch…