Homeoffice Nr. 11 – Brandschutzbegehung @home

Julie würde die TS hinter Opas Garage setzen

Our house…, 27. Mai 2020

Toll, daß wir bei der Jugendfeuerwehr schon lernen, wie Feuer entsteht und wie man es effektiv löscht, wie man Türen öffnet und Räume absucht, wie man Patienten rettet und Erste Hilfe leistet. Aber habt Ihr Euch schon mal gefragt, wie sicher Eure eigenen Wohnungen und Häuser im Brandfall sind? Das wollten wir heute mal mit unseren Jugendlichen abprüfen.

Wir hatten dafür fünf Blöcke a fünf Fragen vorbereitet, mit denen wir quasi eine Brandschutzbegehung zu Hause durchführen wollten. Leider war die Beteiligung eher unterdurchschnittlich, so daß die Ergebnisse statistisch gesehen wohl eher nicht zu brauchen sind. Trotzdem haben sich immerhin vier Jugendliche die Mühe gemacht und ihr Haus auf Herz und Nieren geprüft.

Die gute Nachricht vorweg – alle haben Rauchmelder sowohl in ihren Zimmern, als auch in den meisten anderen Räumen. Außerdem top – alle Teilnehmer haben Kinderfinder an der Zimmertür, die dem vorgehenden Trupp sehr viel Zeit ersparen können.

Im weiteren fragten wir nach dem Fluchtweg durch den Flur (der längste dauert 30 Sekunden mit geschlossenen Augen). Entscheidend dabei ist, daß möglichst wenig im Weg steht, das die die Flucht und natürlich auch den Atemschutztrupp behindern könnte. Wichtig war uns außerdem nicht nur das Vorhandensein von geprüften Feuerlöschern sondern auch die Frage, ob denn die Eltern damit umgehen können (ja, können sie…) und ob sie in der Lage sind, einen Notruf abzusetzen (ja, sind sie auch…).

Die weiteren Blöcke befassten sich dann mit Themen für die Feuerwehr:
Wie fahren wir am sinnvollsten an?
Wo stellen wir Fahrzeug und TS ab?
Wo ist die nächste Wasserentnahmestelle?
Wo ist der beste Platz für den Verteiler?
Gibt es besondere Gefahrenquellen (Gasflaschen, etc.)?

Danke an die vier Teilnehmerinnen. Die Ergebnisse helfen uns nach der Corona-Zeit sicherlich bei der Vorbereitung auf unsere Einsatzübung weiter. Wir können aber so schon erkennen, daß die Haushalte unserer Jugendlichen gut auf den Notfall vorbereitet sind.