Neongolf in Hannover

Afrika läßt grüßen

Hannover, 22. Februar 2020

Schon seit längerer Zeit wollten wir gemeinsam die Schwarzlicht Minigolfanlage in der benachbarten Großstadt ausprobieren. Bislang kam immer irgendwas dazwischen, aber heute hat es endlich geklappt. Mit 16 Jugendlichen und vier Betreuern machten wir uns am Samstag mittag auf den Weg.

In Hannover angekommen teilten wir uns in vier Gruppen auf. Jede bekam einen Ball, einen Schläger und ein Handy zum Eintragen der Ergebnisse. Eine kurze Einweisung (Bahnen betreten erlaubt, Wände berühren nicht) und für die ersten beiden Teams konnte es losgehen. Die Teams drei und vier folgten kurz danach.

Uns erwarteten drei Räume mit jeweils sechs Bahnen, die nach einem Themengebiet gestaltet waren. Im ersten machten wir einen Besuch auf dem Meeresboden, der zweite stellte die afrikanische Savanne dar und zum Schluß spielten wir im Weltraum. Wände und Boden waren übersät mit Bildern von Tieren, Pflanzen und versunkenen Schiffen bzw. Planeten und Raumschiffen. Durch das Schwarzlicht und die zugehörigen Brillen wurde tatsächlich ein beeindruckender 3D-Effekt erzielt.

Einige Bahnen selbst unterschieden sich nicht wesentlich von „normalen“ MInigolfbahnen. Diverse Hindernisse waren zu überwinden, von denen man einen Teil schon kannte. Andere waren ungewöhnlich und phantasievoll gestaltet. Am spektakulärsten war die zweigeteilte Bahn, bei der man zunächst in einen Eimer treffen, diesen per Handkurbel zur Decke ziehen und den Ball dann über eine Art Kugelbahn in einen anderen Teil rollen lassen mußte.

Nach etwa 1,5 Stunden waren alle Gruppen durch und wir hätten mit ganz neuen Eindrücken die Heimfahrt starten können. Hätten… Denn leider blieb eines der Schließfächer trotz korrekter Zahlenkombination verschlossen und Jolie und Johanna kamen nicht an ihre Jacken heran. Erst nachdem Timon und zwei Mitarbeiter der Anlage ihr Glück versucht hatten, wurde dem Schloß mit seinem Ausbau gedroht. Das half und es ließ sich doch noch widerwillig öffnen. 🙂

Vielen Dank für die Organisation an Finja und fürs Fahren an Jessi und Norbert.