Bowlingturnier 2019 – das Finale

Die drei Affen hinter der Scheibe...

Stadthagen, 16. November 2019

16 Teams aus ganz Schaumburg traten am vergangenen Samstag zum Finale des Bowlingturniers im Bowlers World in Stadthagen an. Darunter die Mannschaften Riehe I und Riehe IV.

Als Gegner für Riehe IV trat die Spielgemeinschaft Auhagen-Düdinghausen-Sachsenhagen II an. Aufgrund des Altersunterschiedes bekamen unsere Jungs und Mädels in Summe je Spiel 75 Punkte Vorgabe mehr. Wir durften daher mit 149 Punkten Differenz verlieren, um trotzdem das Viertelfinale zu erreichen. Und zum Leidwesen des Betreuerteams machten unsere Kids es auch genauso spannend, wie erwartet. Auf den einen oder anderen Spare oder sogar Strike folgten unweigerlich auch wieder einige Gutter. Immer wieder kippten die Bälle kurz vor erreichen der Zielzone in die Rinne ab. Glücklicherweise hatten unsere Gegener auch nicht viel mehr Glück und so zeichnete sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab. Am Ende standen 552 Pins für uns auf der Uhr. Mit Handicap-Vorgabe dürften die Auhäger also 701 Pin werfen. Bei 702 wäre das Spiel Unentschieden ausgegangen und ab 703 wäre das Finale für uns vorbei.

Gespannt warteten wir auf die letzten Würfe der Gegner. Immer näher kamen sie unserer Marke. Als der letzte Spieler antrat, trennten uns noch 16 Pins. Mit dem ersten Wurf räumte die bislang schon souverän spielende Nummer 5 ab. Das bedeutete zwei weitere Würfe. Der vorletzte ergab tatsächlich die zum Unentschieden nötigen sechs Pins und Jubel brandete auf der Nachbarbahn auf. Niemand von uns wußte so Recht, was die Regeln für ein Unentschieden aussagten – Losverfahren? Ein Wurf für jeden? Völlig egal, denn mit dem allerletzten Wurf fielen noch einmal drei Pins und damit war die Entscheidung gefallen. Riehe IV war leider ausgeschieden.

Zeitgleich trat Riehe I gegen die JF Goldbeck an. Auch hier waren die Vorgabepunkte auf unserer Seite – 45 Pins standen uns hier je Spiel mehr zu, als den Jungs vom Berge. Und in diesem Fall sollten uns die Punkte zum Weiterkommen reichen. Obwohl die Goldbecker mindestens einen Halbprofi in Ihren Reihen hatten, der einen Strike nach dem anderen warf, konnten unsere Kids gut dagegen halten und sorgten dafür, daß der Abstand nicht allzugroß wurde. So war es am Ende nicht ganz so überraschend, daß wir mit 57 Pins Vorsprung gewannen und souverän ins Viertelfinale einzogen. Richtig traurig waren die Goldbecker darüber nicht, denn so kamen sie pünktlich zum heimatlichen Herbstfest, das immer mit dem Finalturnier zusammentrifft.

Natürlich freuten wir uns sehr über die Quali zum Viertelfinale, aber ein Blick auf die Spieltafel ließ uns gleich wieder mit den Augen rollen. Wieder einmal hatten wir mit der JF Lauenau den Seriensieger und damit unser „Kryptonit“ gezogen. Bisher hatten wir noch jeden direkten Vergleich gegen diesen Gegener verloren. Das konnte ja kein gutes Omen sein…

Und tatsächlich ist die Geschichte unseres letzten Finalspiels in diesem Jahr schnell erzählt – da wir nur 10 Pins Vorgabeplus hatten, mußten wir nahezu gleich gut spielen. Das gelang uns zu Beginn zwar noch aber mit fortschreitender Zeit stellte sich bei unseren Kids die Müdigkeit ein und wir fielen immer weiter zurück. So machte Lauenau am Ende das Spiel und gewann mit deutlichem Unterschied. Allerdings konnten wir uns später damit trösten, daß wir – wieder mal – gegen den späteren Sieger ausgeschieden waren…

Noch ein bißchen tröstlicher war aber möglicherweise der anschließende Besuch beim Systemgastronomen, den sich unsere Jugendlichen (und das Betreuerteam) redlich verdient hatten.

Danke an Ingo Neumann fürs Fahren. Und hier noch ein paar Eindrücke vom letzten Wettbewerb des Jahres 2019: