Oops, we did it again

Pause im Schatten

Rodenberg, 02. Juni 2019 – Bezirkswettbewerb 2019, wir kommen!

Heute ist es unseren großartigen Jugendlichen gelungen, zum zweiten Mal in Folge die Quali zum Bezirk hinzulegen. Und diesmal nicht als Nachrücker sondern völlig souverän mit dem siebten Platz! Und auch die zweite Gruppe konnte sich mit nur minimalem Abstand unter den ersten zwanzig festsetzen und belegte den grandiosen 16. Platz.

Der Tag begann für uns recht früh, denn um 07:45 war die Abfahrt in die Nachbargemeinde angesetzt. Mag der eine oder andere die frühe Startzeit verflucht haben – hinterher waren wir sehr froh darum, bei 32° in der Mittagszeit schon im Freibad sein zu können. Nach der problemfreien Anmeldung (jeder konnte sein Geburtsdatum auswendig…) suchten wir uns zunächst einen Schattenplatz. Überpünktlich um kurz vor neun konnten wir dann unsere Bahn für den Löschangriff vorbereiten. Und schon kurz nach dem Start der ersten Gruppe hatten die Betreuer den Eindruck, daß heute was gehen würde. Die Kids gingen so souverän durch den Wettbewerb, daß uns der Mund offen blieb. Lohn der Vorstellung war ein fehlerfreier Löschangriff in einer Fabelzeit. Der Knotenzeittakt hätte zwar etwas kürzer sein dürfen, aber was solls?

Gleich im Anschluß startete Gruppe 2. Und obwohl wir diese Gruppe erst vor zwei Tagen endgültig zusammengestellt und wieder mal zwei Leute neu anlernen mußten, stand sie der ersten in nichts nach. Im Gegenteil! Zweimal fiel unserem Schlauchtruppmann Lucie die Schlauchreserve beim Ausrollen auseinander und zweimal bastelte sie den Haufen mit einer Engelsgeduld wieder zurecht. Trotzdem blieb auch diese Gruppe in der vorgegebenen Zeit und legte sogar einen drei Sekunden schnelleren Zeittakt hin. Leider fing sie sich fünf Miese am Wassergraben ein, aber das fiel kaum ins Gewicht.

Nach einer Schatten- und Getränkepause ging es dann im B-Teil weiter. Auch hier startete die erste Gruppe. In einem fulminanten Lauf legte das Team eine großartige Zeit hin, die den Zeittakt aus dem A-Teil wieder wett machte. Leider hatten wir auch hier fünf Fehlerpunkte zu beklagen, aber trotzdem reichte die Leistung zu 1.396 Punkten. Die große Überraschung war aber die Gruppe 2. Trotz des Durcheinanderwürfelns und ungewohnter Aufgaben konnte auch dieses Team eine Super-Zeit hinlegen und mußte sich ebenfalls nur fünf Fehler ankreiden lassen. Unterm Strich standen dafür 1.383 Punkte. Die Zeit mußte nun zeigen, was diese Leistungen wert waren.

Für einen Großteil von uns stand nun zunächst erstmal eine Abkühlung im Rodenberger Freibad an. Nur Runa und Lena mußten leider zurückbleiben, da die beiden am Nachmittag noch in den Gruppen von Waltringhausen und Ohndorf als Ersatz starten sollten. Kameradschaftlicherweise meldeten sich noch einige andere, um die Zeit mit den beiden zu verbringen und verzichteten dafür aufs Freibad. Sehr vorbildlich!

Pünktlich um 16 Uhr rief Kreisjugendwartin Silke Weibels alle Gruppen zur Siegerehrung. Nach einigen erfrischend kurzen Grußworten begannen Marcus und Wolfgang dann endlich mit dem spannenden Teil. In der Zwischenzeit hatten wir uns natürlich schon mit den anderen JF unterhalten und gehört, daß niemand ganz ohne Fehler geblieben war. Das gesamte Punkteniveau war in diesem Jahr ein gutes Stück nach unten gerutscht – vielleicht eine Folge der Hitze? Egal, das konnte für uns ja nur gut sein.

Insgesamt 57 Gruppen waren angetreten und natürlich fing Marcus von hinten an. Erste genannte Gruppe aus der SG Nenndorf war die JF Bad Nenndorf auf Platz 32, kurz danach folgte auf Platz 30 die JF Ohndorf, die leider nicht an die tolle Leistung vom letzten Jahr anknüpfen konnte.

Über Platz 16 konnte sich dann unsere zweite Gruppe freuen. Ein toller Erfolg! Im weiteren Verlauf verkündete Marcus, daß sich unter den ersten neun Gruppen zwei befänden, die wegen des Reglements (doppelt eingesetzte Jugendliche) nicht beim Bezirk startberechtigt seien. Damit gingen die Startplätze in diesem Jahr sogar bis zu Platz elf. Als Lauenau 1 für den bitteren 12. Platz aufgerufen wurde, war die Freude bei den verbliebenen Gruppen groß – auch wir hatten inzwischen kapiert, daß wir noch dabei waren! Zunächst kamen auf Platz acht unsere Nachbarn aus Waltringhausen, die tragischerweise nicht in Bad Pyrmont starten werden, weil sie sich Runa als Aushilfe „eingekauft“ hatten – besonders Schade, weil schon 2017 nur ein blöder Fehler den Jungs die Quali versaut hatte. Nur ein Punkt mehr reichte für uns zum siebten Platz und Freudentränen bei einigen unserer Kids. 🙂

Auf dem Heimweg lud Dani Planert uns in den Bäckerladen ein, um die Eistruhe zu leeren und zu Hause angekommen ließ ein Teil von uns den Tag im Pool unseres Kameraden Maik ausklingen. Bei dieser Gelegenheit durfte sich dann auch der JFW endlich abkühlen…

Danke an alle Fahrer(innen) des heutigen Tages, an Luisa für die Betreuung der Kasse und die seelische Unterstützung, an Dani für das Eis, an Maik für den Pool und insbesondere an unsere Kinder, die uns einmal mehr einen denkwürdigen Tag geschenkt haben. Wir sehen uns dann in zwei Wochen in Bad Pyrmont.