Trainingstag mit Wettbewerb

10:15 - die Meute trifft ein

Riehe / Meerbeck-Niedernwöhren, 25. Mai 2019

Eine Woche bleibt uns noch bis zum Kreiswettbewerb und unser Plan war, heute mit allen Jugendlichen die letzten Ecken und Kanten in A- und B-Teil abzuschleifen. Da der Sportplatz durch die Fußballschule des TuS belegt war, hatte uns die Firma Möbel Dohmeyer freundlicherweise ihr Gelände zur Verfügung gestellt. Leider mußten wir aber auch heute wieder mit akutem Personalmangel leben, weil Taufen, Hochzeiten, Geburtstagsfeiern und andere Verpflichtungen ihren Tribut forderten.

Das führte dazu, daß wieder einmal etliche Jugendliche einen anderen Job übernehmen und darin erstmal angelernt werden mußten. So hatten sich Timon und Emelie noch nie als Gruppenführer versucht, Niklas hatte seine Premiere als Angriffsruppmann und Tim mußte notgedrungen den schwierigen Part des Läufer 5 übernehmen.

Augenscheinlich sind aber alle recht begabt in Feuerwehrsachen – bereits nach der jeweils zweiten Übung nach DV3 konnten wir feststellen, daß die neuen Aufgaben schon sitzen. Und auch beim B-Teil stellten sich alle sehr geschickt an. Bis zur Mittagspause wurde ausgiebig trainiert und mancher Schweißtropfen vergossen. Die ganze Truppe atmete auf, als Marc Planert mit der Pizza vorbeikam.

Nach der Pause drehten wir noch einige Laufrunden, bis wir gegen 14 Uhr unsere Sachen zusammenpackten und nach Meerbeck-Niedernwöhren starteten. Die SG Niedernwöhren richtete dort ihre Samtgemeinde- und Freundschaftswettbewerbe aus und wir waren eingeladen, unseren Trainingstag dort unter „Realbedingungen“ zu beschließen.

Wir begannen mit dem B-Teil auf einem asphaltierten Feldweg und konnten dort zunächst die Wertungsrichter aus der SG Nenndorf (darunter unsere Kinderfeuerwehrwartin Sarah) begrüßen. Die Laufstrecke legten beide Gruppen knapp in der Vorgabezeit zurück und handelten sich jeweils bei Läufer 9 ein paar Miese ein. Witzigerweise gingen beide Gruppen wieder einmal mit der gleichen Punktzahl aus dem B-Teil. Der Löschangriff mußte also die Entscheidung zwischen ihnen fällen.

Und hier zeigte sich, daß die erste Gruppe die Nase vorn hatte. Zwar brauchte die zweite Gruppe zwei Sekunden weniger für den Knotenzeittakt, handelte sich aber 12 Fehlerpunkte ein. Damit lag die fehlerlose erste Gruppe um zehn Zähler in Führung.

Am Ende reichten unsere Punkte „nur“ für die Plätze 9 und 11, aber unter den heutigen Bedingungen war das nach Ansicht des Betreuerteams das Optimum. Wir wissen, wo wir noch nachbessern müssen und wenn am nächsten Sonntag dann alle verfügbar sind, wird die Tagesform entscheidend sein. Danke an Jens Hülsemann fürs Fahren und an Andreas Dohmeyer für das Übungsgelände.