Bowlingturnier – Finale

Zwischen den Spielen ist Zeit für ein Gruppenfoto mit Fanclub

Rinteln, 17. November 2018

Ui, war das spannend. Unsere Minimalisten haben es mal wieder hinbekommen, mit dem geringsten Aufwand einen möglichst großen Ertrag einzufahren. Sogar bis ins Halbfinale haben sie es geschafft. Aber erzählen wir von vorne…

Nach der ausgesprochen überraschenden Qualifikation des Teams „Rosa Plüsch“ für die Finalrunde, die neben dem Einsatz der Kids vornehmlich der ausgefuchsten Aufstellung von Rouven zu verdanken war, haben wir keine Sekunde damit gerechnet, über das erste Spiel hinaus zu kommen. Unser erster Gegner im Rintelner Bowlingcenter sollte der fünftplatzierte der Vorrunde, die JF Heuerssen, sein. Auweia, wir hatten einen Altersschnitt von 11, die Heuersser einen von über 17.

Allerdings führte das natürlich dazu, daß unsere Gegner einen Altersbonus von 205 Pins (abzüglich ihres eigenen natürlich) aufholen mußten. Gespielt wurden zwei Spiele und schon nach dem ersten Spiel hatten wir den Eindruck, daß hier mehr möglich ist. Wir gewannen die Runde nicht grade klar aber doch souverän mit 436 zu 411 Pins. Nun war abzuwarten, wie schnell unsere Jugendlichen an Kraft verlieren würden, irgendwann mußte sich der Altersunterschied ja bemerkbar machen.

Ja, Pustekuchen. Lucie, Emelie, Dana, Julie und Justin-Tyler legten sogar noch eine Schippe drauf und gewannen auch den zweiten Durchgang mit 466 Pins (sorry, wir haben vergessen, die Pins der Gegner zu notieren). Damit hatten wir uns für die zweite Finalrunde qualifiziert. Zwischendurch hatte das Computersystem unseren fünften Starter Justin vom Bildschirm gelöscht, aber seine Punkte zum Glück weiter mitgerechnet. Außerdem stellte sich heraus, daß Julie unberechenbar ist und nach zwei Guttern aus dem Nichts wieder mindestens eine Acht wirft. Daher baten wir den Chef des Bowlingcenters die Namen für die kommende Runde zu ändern. Wir starteten dann in der Besetzung Luzie (der Schrecken der Bowlingbahn), Emelie, Döna, Wundertüte und Tom Riddle (der, dessen Name nicht genannt werden darf). 🙂

Zunächst aber hieß es warten, denn die nächsten acht Teams mußten erst die 1. Runde absolvieren. Wir nutzten die Zeit, um beim Mittagessen wieder Kräfte zu sammeln und testeten die Spiele im Vorraum der Bowlingbahn. Nach etwa 1 1/2 Stunden stand mit der JF Wiedenbrügge-Bergkirchen der Vorjahressieger als nächster Gegner fest. Diese JF hatte in der Vorrunde ebenfalls ein sehr junges Team, so daß der Altersbonus nicht so sehr zum Tragen kommen sollte. Außerdem gab es ab der 2. Runde jeweils nur noch ein Spiel.

Tja, was sollen wir sagen? Auch dieser Gegner aus dem hohen Norden des Landkreises biß sich an unseren Jugendlichen die Zähne aus. Und wieder war unser Team in der Lage, die Leistung noch einmal zu steigern. 536 Pins standen am Ende auf der Anzeigetafel. Lange Zeit sah es so aus, als würden die Wiedenbrügger unseren Vorsprung schnell zunichte machen, aber ein grandioser Schlußspurt mit drei Strikes von Lucie und Emelie brachte uns uneinholbar in Führung. Fanclub und Betreuer hatten sich bis dahin schon die Seele aus dem Leib gebrüllt, denn natürlich wurde jeder Punkt frenetisch bejubelt. Jetzt mußten Kraft und Stimme also noch fürs Halbfinale reichen.

Nun erwartete uns ein wirklich schwerer Brocken. Wir sollten gegen die JF Auhagen-Düdinghausen antreten, die sich in der Vergangenheit mit der JF Lauenau fast regelmäßig um den Sieg gestritten hatte. Außerdem hatten die Auhäger die Vorrunde souverän gewonnen. Dieses Spiel entwickelte sich zum spannendsten, das wir bei diesem Turnier je gespielt hatten. Immer wieder warfen die Auhäger Strikes und Spares und rückten unaufhaltsam näher, aber immer wieder gelangen auch unseren Jugendlichen großartige Würfe (am geilsten war Julies Kullerball, mit dem sie einen Dreier-Split doch noch in einen Spare verwandelte!). Unsere drei Strikes und fünf Spares hielten uns immer wieder im Spiel. Langsam zeigten auch die Gegner Nerven und vergeigten so manchen Wurf.

Am Ende führten wir bei 564 Punkten mit zwei Pins, aber der letzte Starter der Auhäger hatte noch einen letzten Wurf. Leider tat er uns nicht den Gefallen, den zu versauen, sondern traf zentral in die Vollen. Damit entschied er das Spiel mit vier Pins Vorsprung für seine Mannschaft und löste das Ticket fürs Finale (das die Lauenauer dann nach hartem Kampf wieder einmal für sich entscheiden konnten). Für uns blieb dadurch der dritte Platz, denn im anderen Halbfinalspiel verloren unsere Nachbarn aus Bad Nenndorf gegen den späteren Gesamtsieger aus Lauenau und machten dabei deutlich weniger Punkte als wir.

Glückwunsch an alle Finalteilnehmer, insbesondere die JF Lauenau, Auhagen-Düdinghausen und Bad Nenndorf für ihre Spitzenplatzierungen. Einen besonderen Glückwunsch aber tatsächlich an unser eigenes Team, das nie aufgegeben hat und sich von Spiel zu Spiel steigern konnte.

Danke an alle Helfer vom Trainingsbowlen und aus der Vorrunde, Danke an Familie Twele fürs Fahren und Coachen und Danke an Cecile, Lotti und Til für die seelische Unterstützung. Wir hoffen, Ihr habt am Montag in der Schule wieder ausreichend Stimme. Und natürlich haben wir noch ein paar Fotos:

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*