Ori-Marsch im Auetal

Zwischendurch das gewünschte Selfie für die Urkunde

Kathrinhagen, 18. August 2018

Zur Feier ihres 55. Geburtstages lud die JF Kathrinhagen kreisweit zum Ori-Marsch. Unser Jugendausschuß hatte beschlossen, die Einladung anzunehmen und so machten wir uns gegen Mittag mit zehn Jugendlichen, vier Fahrern, zwei Betreuern und unseren Hütehunden Ilmo und Paddy auf den Weg ins idyllische Auetal.

Am Kathrinhäger Feuerwehrhaus angekommen, wurden wir zunächst informiert, daß wir hier eigentlich falsch seien, weil der Start ganz woanders sei. Das war aber nicht fehlender Ortskenntnis zuzuschreiben sondern eine Eigenart dieses speziellen Wettbewerbs. Nach kurzer Erläuterung der Karte und der Aufgaben für unterwegs wurden wir in MTW verladen und dann hoch in den Wald gefahren. Es galt nun, den Rückweg zu finden und nebenbei keine Station zu verpassen.

Angeführt von den Jugendsprecherinnen Cecile und Mette starteten wir also selbständig und kamen schon bald an die erste Station. Hier war eine „Eimerkette“ aus Abflußrohren zu bilden und so Wasser über lange Wegstrecke zu transportieren. Das Auetal sei zu arm für richtige Schläuche erklärte der Stationsbetreuer 🙂

Die Erklärung erwies sich an der nächsten Station allerdings als Schwindelei, denn dort waren am Berg zwei B-Schläuche verlegt. Hier lautete die Aufgabe, nur durch menschliches Geschick Wasser über 40 Meter bergauf fließen zu lassen. Keine einfache Aufgabe, aber lösbar.

Unterwegs trafen wir immer wieder auf weitere Aufgaben, wie z.B. das Erkennen von Länderumrissen – der Jugendwart gibt übrigens öffentlich zu, daß er die Schweiz nicht sofort erkannt hat! Einige Rätsel und Knobeleien ließen uns den Weg nicht lang werden. Am Waldrand waren dann wieder handwerkliche Fähigkeiten gefragt. Auf zwei Leinen sollte ein Tennisball bergab rollen und rechtzeitig in einen Eimer fallen gelassen werden. Unsere Mädels zeigten tatsächlich viel Geschicklichkeit, aber mancher Ball landete auch auf der Nase. Auch das altbekannte verknotete Drainagerohr kam zum Einsatz. Ein Tennisball ist an der einen Öffnung einzuwerfen und muß an der anderen wieder herausrollen – wenn man das Ding denn immer richtig gedreht hat…

An der nächsten Station warteten eine Reihe von Einzelspielen auf die Jugendlichen. Der Witz dabei war, daß niemand wußte, was auf ihn/sie zukam. Da gab es das Stapeln von Muttern, den Transport von Bechern mittels Luftballon, das Rollen von Murmeln bis zu einem Klebeband, in der Hoffnung, daß sie dort steckenbleiben und noch einiges mehr. Danach zeigten unsere beiden Kartenkundigen ihre ganze Klasse und führten uns eine Abkürzung entlang. Schade nur, daß wir dadurch fast eine Station verpaßt hätten. Zum Glück kamen den beiden rechtzeitig Zweifel und wir konnten noch umkehren – trotzdem, trau nie denen mit der Karte!

Nach einigen weiteren Rätseln kamen wir dann im Ziel an, wo nach einem letzten Spiel endlich Pommes und Getränke auf uns warteten. Leider konnten wir nicht bis zur Siegerehrung bleiben (wir belegten den 8. von 13 Plätzen), weil einige noch Verpflichtungen hatten, aber es war in jedem Fall ein sehr schöner Ori-Marsch. Der Weg war nicht zu lang und sehr kurzweilig. Und auch die Spiele an den Stationen haben wirklich Spaß gemacht. Eine Getränkestation auf dem Weg wäre vielleicht noch eine gute Idee gewesen, aber im Grunde waren wir ja alle Selbstversorger.

Danke an unsere Fahrerinnen Christine Dohmeyer und Nicole Kubinger und unsere beiden Hütehunde Ilmo und Paddy – niemand ist auf dem Marsch verlorengegangen! Ihr habt gut aufgepaßt…

Und hier ein paar Fotos für alle, die nicht dabei waren:

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