Freundschaftswettbewerb mit DV3 op Platt

Kamerakind Julie ist bereit

Möllenbeck, 04. August 2018

Ein wenig außerhalb der Wettbewerbssaison feierte heute die JF Möllenbeck ihren 40. Geburtstag mit einem Freundschaftswettbewerb. Der vierfache deutsche Meister lud zum Bundeswettbewerb und zum CTIF ins Klosterdorf.

Für uns (und vermutlich auch alle anderen) kam der Termin eher ungünstig. Noch sind wir ja in den Sommerferien und daher waren einige Leistungsträger noch im Urlaub. Außerdem war der letzte echte Übungsdienst schon so lange her, daß der eine oder andere neu angelernt werden mußte. Die gleichen Probleme dürften auch die JF der Stadt Rinteln gehabt haben, denn außer uns nahmen nur noch fünf Gruppen teil, davon zwei Möllenbecker…

Wie auch immer, für uns bot sich nun die Gelegenheit, endlich mal eine Gruppe auf Platt unter echten Wettbewerbsbedingungen starten zu lassen. Das Wertungsteam aus der Stadt Rinteln unter Leitung von Harald Westermann hatte nichts dagegen und war sehr gespannt. Zusätzlich durften wir die Übung auch noch durch „die Augen“ unserer Gruppenführerin filmen. Diesen Film wollen wir dann bei der Preisverleihung für den Plattdeutsch-Wettbewerb am 22. August vorführen.

Zunächst allerdings starteten wir mit beiden Gruppen im B-Teil. Durch die Personalausfälle waren wir zu einigen Umstellungen gezwungen und einige der Jugendlichen durften gleich mal eine neue Station ausprobieren. Kein Wunder, daß unsere Laufzeit jenseits von Gut und Böse lag – ABER – wir hatten in Summe nur fünf Fehlerpunkte auf das verkantete Strahlrohr bei Läufer 8. Ansonsten blieb die „Platt“-Gruppe fehlerfrei. Und auch die „Hochdeutsch“-Gruppe leistete sich nur fünf Miese. Dazu kam eine Laufzeit, die dem Original deutlich näher kam. Daher lag Gruppe 2 nach dem B-Teil in der internen Wertung deutlich in Führung.

Daran änderte sich auch im A-Teil nichts. Fehler gab es bei beiden Gruppen fast keine (gut, die Wertungsrichter haben aber wirklich alle Hühneraugen zugekniffen) und die Knotenzeiten waren auch nahezu identisch. Bei der „Platt“-Gruppe ergab sich aber eine deutliche Zeitüberschreitung. Zum einen lag das an einer fehlenden Absprache innerhalb des Wassertrupps. Zum zweiten verlor unser Wassertruppmann beim Sprung über den Wassergraben einen seiner Schuhe und war dann auf die Hilfe der Schlauchtruppführerin angewiesen, die den Knoten im Schnürsenkel wieder in eine echte Schleife verwandeln mußte. Das sorgte neben der Zeitproblematik für einen deutlichen Lachanfall beim Betreuerteam…

Toll war in jedem Fall wieder einmal die Disziplin und Motivation unserer Jugendlichen. Fast ohne zu Murren starteten viele zweimal, um ihren Kameraden die Teilnahme in der unvollständigen zweiten Gruppe zu ermöglichen. Und auch die plattdeutschen Kommandos kamen nahezu fehlerfrei rüber. Unser Dolmetscher Wilfried Battermann wäre stolz auf die Mädels gewesen. Ganz besonders unsere Gruppenführerin hat sich dabei hervorgetan – die etatmäßige Chefin der „Platt“-Gruppe ist nämlich zu ihrem eigenen Ärger auch noch im Urlaub…

Am Ende standen für uns die Plätze 5 und 7, aber das hat keine echte Aussagekraft. Nächstes Jahr gilt es wieder, Routine reinzubekommen und unsere Stärken auszuspielen. Für dieses Jahr ist die Saison beendet und wir können uns endlich der feuerwehrtechnischen Ausbildung widmen.

Danke an Familie Twele fürs Fahren und die Kameraausstattung, Jan Bennet Kind, der im Zeltlager offenbar Blut geleckt hat, ebenfalls fürs Fahren und fürs Schneiden des Films und den Wertungsrichtern aus der Stadt Rinteln für Ihre Fairneß und Kooperation. Zum guten Schluß, hier wie immer ein paar Fotos:

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