Die Zauberflöte – Kulturdienst in der Staatsoper

Der Beweis - wir waren da

Hannover, 29. April 2018

Uff, das war knapp! Quasi mit dem letzten Gongschlag erreichten wir heute abend unsere Plätze in der Staatsoper. Wir waren durchaus früh genug losgefahren, aber der Baustellenverkehr in unserer geliebten Landeshauptstadt macht das Auto fahren für Provinzler zum Glücksspiel. Glücklicherweise waren die Saalordner sehr entgegenkommend und hatten dem Großteil unserer Gruppe bereits Einlaß gewährt, obwohl die Karten – natürlich – erst mit dem letzten Auto kamen.

Nach dieser Aufregung stand dem kulturellen Hochgenuß aber nichts mehr im Weg und es folgte ein wunderbarer erster Akt. Ein klasse Orchester, tolle Sängerinnen und Sänger und ein sehr interessantes aber sparsames Bühnenbild hatte die Staatsoper für uns aufgefahren. Zugegeben, so richtig einfach war es nicht, der Handlung zu folgen, da gerade die weiblichen  Sängerinnen ihre Kunst zwar sehr schön aber auch nahezu unverständlich zelebrierten. Da waren Prinz Tamino und der Publikumsliebling Papageno deutlich einfacher zu verstehen. Besonders Papagenos Sehnsucht nach einer Freundin war wohl für alle klar nachvollziehbar.

Nach etwa 90 Minuten gab es eine kurze Erholungspause. Die war auch dringend notwendig, weil es natürlich im Vorfeld niemand mehr zum Klo geschafft hatte… Danach ging es in Sarastros Tempel weiter. Tamino und Papageno mußten drei Prüfungen bestehen, um zu zeigen, daß sie würdig sind, in Sarastros Priestergemeinschaft aufgenommen zu werden und Pamina zu retten. Und natürlich vergeigt es Papageno genau an der Stelle, wo striktes Schweigen befohlen ist. Vermutlich verraten wir nicht zu viel, wenn wir hier berichten, daß Tamino am Ende seine Pamina bekommt und auch Papageno eine Papagena findet. 🙂

Nach knapp drei Stunden Mozart machten wir uns dann auf den Heimweg. Und wieder hatten wir Pech mit dem Verkehr. Diesmal standen zwei andere Autos auf der A2 im Stau und tauchten erst mit großer Verspätung bzw. gar nicht in der Sammelstelle zur goldenen Möwe in Bantorf auf.

Alles in allem ein sehr schöner Abend, wenn auch gerade für die Kleinsten äußerst anstrengend.
Vielen Dank an unsere Fahrer Stephan Wille und Ortsbrandmeister Carsten Riechert, der uns schon fast traditionell zu unseren Kulturdiensten begleitet.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*