Persönliche Schutzausrüstung

Die Jacke ist wohl noch ein bißchen groß

Riehe, 06. Dezember 2017

Die Jugendfeuerwehr hat ihre Kombi, Helm, Handschuhe und festes Schuhwerk – soviel ist klar. Ausreichend für Wettbewerbe und technischen Dienst. Aber wie sieht das bei den Aktiven aus? Welche Schutzausrüstung steht zur Verfügung und gegen welche Gefahren schützt sie? Diese Frage stellte sich heute beim Nikolaus-Dienst.

Dazu packte Rapha seinen kompletten Spind aus und präsentierte seine Klamotten im Mannschaftsraum. Die Jugendlichen konnten nun hautnah den Unterschied zwischen altem und neuem Helm feststellen. Das Gewicht hat sich zwar nicht groß geändert, aber die Funktionalität ist schon eine andere.

Auch die Unterschiede zwischen der dünnen Baumwollbekleidung für technischen Dienst und der vollen AGT-Ausstattung wurden sehr schnell klar. Nebenbei erläuterten wir Sinn und Zweck einzelner Ausrüstungsgegenstände, wie Türkennzeichnung, Helmlampe und Bandschlinge. Besonderen Eindruck machte der Bewegungslos-Melder am PA – es dauerte zwar eine Weile, bis er letztlich auslöste, aber danach war die Aufmerksamkeit der Jugendlichen wieder garantiert 🙂

Zum Schluß wollten wir noch wissen, welches Gewicht der vollausgerüstetet Feuerwehrmann mit in den Einsatz schleppt. Dazu stellte sich eine unserer Jugendlichen mit dem ganzen Geraffel auf die Waage – wir kamen dabei auf 9kg für Helm, Maske, Jacke, Hose, etc. Til schnappte sich den PA und mußte feststellen, daß alleine das Gerät 16kg wiegt. In Summe sind wir damit bei 25kg Gesamtgewicht!

Allerdings hatten wir dabei die Stiefel unter dem Tisch vergessen. Auch die bringen nochmal knapp 2kg auf die Waage. Allerdings mußten wir die Tüte mit Schoki davon abziehen, die der Nikolaus da drin versteckt hatte… Die wurde natürlich am Ende an die Jugendlichen verteilt.

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