1,2 oder 3

Okay, wie rum muß das Ding jetzt an den Verteiler?

Bad Nenndorf, 28. Oktober 2017

Nein, wir waren nicht zu einer Spielshow eingeladen – heute stand für etliche Jugendliche aus der SG Nenndorf die Abnahme der Jugendflamme an. Gleich acht unserer Jüngsten traten zur Stufe I an, zwei erfahrene Kräfte versuchten sich an Stufe II und Vicky fehlte in Ihrer Sammlung noch die höchste Stufe III.

Die Kandidaten für Stufe III begannen zunächst mit dem sportlichen Teil, während die anderen Gruppen ihr feuerwehrtechnisches Wissen beweisen mußten. So mußten in verschiedenen Schwierigkeitsstufen Knoten angefertigt und Geräte erkannt werden. Außerdem waren für die Grundstufe ein Notruf zu simulieren und der Umgang mit Schläuchen zu zeigen. Einer unserer Kameraden hatte etwas Pech mit den Knoten und durfte nach kurzer Bedenkzeit nochmals antreten. Diesmal mit Erfolg.

Für Stufe II wurde den Mädels einiges mehr abgefordert. So durften sie das Kuppeln mit Kupplungsschlüsseln zeigen (macht man in Niedersachsen fast nie, weil die Saugschläuche hier fast alle mit Schnellkupplungsgriffen ausgestattet sind), einen Wasserwerfer aufbauen, ein Standrohr setzen und ein zufällig ausgewähltes Gerät aus dem Waltringhäuser Fahrzeug erklären. Einige Schwierigkeiten gab es zunächst mit dem Wasserwerfer, aber mit ein bißchen Nachdenken waren die Probleme schnell gelöst.

Nun warteten wir nur noch auf die IIIer-Bewerber, die den sportlichen Teil inzwischen alle hinter sich gebracht hatten. Die Aufgaben waren hier deutlich schwieriger, als bei den beiden anderen Prüfungen. So sollte Vicky einen Schaumangriff aufbauen, mit drei weiteren Kameraden die vierteilige Steckleiter aufbauen, diverse Leinen mit verschiedenen Knoten sinnvoll verbinden und den Aufbau einer Wasserentnahmestelle als Schaubild erläutern. Und genau das wäre ihr fast zum Verhängnis geworden, den der Prüfer – unser Gemeindejugendwart und stv. OrtsBM Andi – wollte wissen, welchem Zweck denn das Sammelstück bei einer offenen Wasserentnahmestelle dient (für die Uneingeweihten – gar keinem! Das wird hier nicht benötigt). Und Vicky brauchte eine Weile, um zu merken, daß das eine Fangfrage war. Bald aber war auch diese Hürde genommen und nun können sich alle schon auf die Verleihung ihrer Jugendflamme bei der Jahreshauptversammlung freuen.

Danke an Norbert Hösl fürs Fahren. Und hier noch ein paar Eindrücke vom Prüfungsstreß:

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