30 Jahre JF Ohndorf – Ori-Marsch mit knapp 30 Gruppen

Das hätten wir gerne auf der Urkunde...

Ohndorf, 19. August 2017

Das erste Highlight nach der Sommerpause bescherte uns die JF Ohndorf. Julia und ihre Helfer luden zum Ori-Marsch und natürlich waren wir gerne mit dabei. Ein bißchen zu früh trudelten wir hoch zu (Stahl-)Roß am Feuerwehrhaus ein und durften bis zum Start schon mal die Hüpfburg und die restlichen Spiele ausprobieren.

Die gut marschierbare Strecke führte uns zunächst durch Felder und Obstplantagen, bevor wir dann noch einige Wege im Dorf abzulaufen hatten. Unterwegs mußten wir auf einige Besonderheiten achten, die uns als Fotos mitgegeben wurden. Schwierig zu finden war dabei allerdings eine Buddha-Figur, die der Eigentümer spontan mal umgesetzt hatte, ohne die Feuerwehr zu fragen 🙂

Für ihre Stationen hatten sich die Ohndorfer einiges einfallen lassen. Zunächst mußten aus einem verrauchten Zelt Gegenstände „gerettet“ werden. Dann ging es um Hand-Auge-Koordination (O-Ton des Stationsbetreuers) – ein Tennisball war aus einem kurzen Drainage-Rohr hochzuwerfen und aufzufangen.

An der dritten Station bekamen wir Bilder von wild zusammengebauten Armaturen gezeigt und mußten diese nach Make-and-Break-Art nachbauen. Juhu, endlich ein bißchen Feuerwehrtechnik. Danach war entspanntes Angeln angesagt. Von einer Brücke aus sollten wir per Magnet-Rute Entchen aus dem Bach fischen. Na ja, bei der Strömung war das nicht ganz so chillig, wie man denkt. Und diese blöden Viecher haben sich auch noch gewehrt und sind lieber ertrunken, als sich fangen zu lassen…

Nach einer kurzen Spielplatzpause ging es dann zu Station Nr. 5. Dort hatten die Ausrichter eine Pampe aus Kartoffelmehl und Wasser gemischt und in dieser Matsche zehn Münzen versteckt. Es war gar nicht so einfach, in dem klebrigen Zeug irgendwas zu ertasten, aber am Ende haben wir doch noch ein paar Punkte gemacht. Die letzte Station wartete am Feuerwehrhaus auf uns – einem Betreuer mußten so vielen Kleidungsstücke wie möglich angezogen werden. Der König meldete sich „freiwillig“ für diese ehrenvolle Aufgabe. Und sein Einsatz war sehr erfolgreich – mit über 30 T-Shirts, Hosen, Schals und Mützen führten wir zunächst die Rangliste an!

Danach hatten wir uns Pommes und Cola redlich verdient. Großes Lob an die Ohndorfer für die tolle Organisation. Am Ende sprang für uns der 25. Platz von gut 30 Gruppen heraus. Nun gut, erfolgreich kann man das wohl nicht nennen, aber alles in allem hatten wir trotzdem einen sehr schönen Tag.

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