Nachtwanderung mit Gruselfaktor

Im Deister, 09. September 2016

Nachdem unsere letzte Nachtwanderung von Mardorf nach Riehe uns eher durchs Moor und über freies Feld führte, wollten wir nun wieder etwas mehr dunklen Wald einbauen. Lukas arbeitete daher eine Strecke aus, die uns vom Feggendorfer Stolln über die Teufelsbrücke bis zur Cäcilienhöhe führte.

Der Start erfolgte noch bei Tageslicht, aber schon nach wenigen Metern verschwand die Abendsonne hinter den Bäumen und im schummrigen Dämmerlicht kämpften wir uns voran. Bereits beim Feggendorfer Stollen war nur noch Restlicht vorhanden, um den Weg durch den Dschungel zu finden.

Im weiteren Verlauf des Weges sahen wir dann kaum noch die Hand vor Augen und die Nachhut mußte sich an heller Kleidung oder blonden Haaren der Vorderleute orientieren. Dazu noch die nächtlichen Geräusche des Waldes und der Gänsehautfaktor stieg. Oben auf dem Kamm begrüßte uns zum Glück der zunehmende Mond und wenigstens die Orientierung war wieder möglich.

An der Cäcilienhöhe versorgten Ronja und JB uns dann mit neuer Energie und nahmen die bereits geschwächten jungen Kameraden mit zurück. Der Rest wanderte über den Erlengrund und Waltringhausen weiter Richtung Heimat. Im Feuerwehrhaus angekommen, ging es nach kurzer Diskussion für alle ab in die Betten. Am nächsten Morgen war nach dem Frühstück schon wieder alles vorbei. Unter Lukas‘ Leitung baute die JF im Mannschaftsraum freundlicherweise noch den Wahlraum für die Kommunalwahl am Sonntag auf.

Vielen Dank an Lukas für die Organisation, Jana und Ronja fürs Fahren und die Verpflegung und Gawan für seine spezielle Hilfe.