Ori-Marsch zum 40. Jubiläum

Hohnhorst, 20. August 2016

Zu ihrer 40-Jahr-Feier veranstaltete die JF Hohnhorst einen Orientierungsmarsch und natürlich waren wir mit von der Partie. Das Betreuerteam war durch die zeitgleiche Bootstour der aktiven Gruppe  allerdings deutlich dezimiert – zum Ausgleich kamen Jana und Daniel mit auf die Strecke.

Am Start bekamen wir einen Ortsplan mit Wegmarkierung, einen Fragebogen für die Strecke und eine Zeitungsseite mit. Am Ende sollten natürlich die Fragen beantwortet und aus der Zeitung eine Schlange gebastelt sein. Pünktlich um 13 Uhr machten wir uns auf den Weg zur ersten Station.

Erste Aufgabe für die Jugendlichen war der Wassertransport zu zweit auf einem äußerst wackligen Tablett. Die Betreuer durften in der Zeit die Gewichte einiger Feuerwehrutensilien schätzen. Das ging zugegebenermaßen in die Hose. Besonders Daniel und Rapha schätzten fast alle Geräte zu leicht…

Die nächste Prüfung war für Comic-Freunde vermutlich eine Kleinigkeit. Es galt, Comicfiguren zu erkennen und aus dem Gedächtnis aufzuschreiben. Offenbar spielen doch zu wenige von uns Pokeman Go, denn das kleine Taschenmonster auf dem Zettel kannte zum Beispiel niemand (ich hab den Namen auch schon wieder vergessen…)

Noch schwieriger gestaltete sich Station Nummer drei. Eigentlich sollten wir nur Tennisbälle in einen Eimer werfen, aber die verflixten Dinger wollten einfach nicht reingehen. Am Ende hatten wir hier genau 0 Punkte geholt. 🙁

Station vier war wieder eher was für uns – ein Haufen Saugschläuche sollte entwirrt und zu einem Kreis gekuppelt werden. Nach kurzer Teambesprechung war die Taktik geklärt und es konnte losgehen. Souverän wurden die einzelnen Sauglängen ausgelegt und semi-professionell von Wasser- und Schlauchtrupp gekuppelt. Über das Rückwärtsgehen beim Kuppeln müssen wir allerdings nochmal sprechen. Im Anschluß sollten die Betreuer noch eine Strecke in einer Zeit von 1:12 Minuten laufen. Dank Janas genau getaktetem Ruhepuls verfehlten wir die Zielzeit nur um 2 Sekunden.

Nach etwa drei Stunden kamen wir wieder am Hohnhorster Feuerwehrhaus an und wurden dort mit der letzten Aufgabe konfrontiert – Scheibenschießen auf der Großbildleinwand. Dabei konnten wir zumindest den Computergegner klar schlagen.

In der Endabrechnung lagen wir leider ganz klar am Ende der Nahrungskette und belegten den neunten Platz von neun gestarteten Gruppen. Schade, aber während der Olympischen Spiele gilt ja eh: „Dabeisein ist alles!“ Schade aber auch für die Gastgeber – ein paar mehr Teilnehmergruppen hätten sie sicherlich verdient gehabt.

Danke an die JF Hohnhorst für den schönen Nachmittag, an Torsten und Daniel fürs Fahren und speziell an Daniel für die Teilnahme an seinem ersten Ori-Marsch. Weitere könnten folgen 🙂