Hier ist Minden – wann sehen wir uns?

Minden / Porta, 23. April 2016

Die gemeinsame Tagestour von Aktiver Gruppe und Jugendfeuerwehr führte uns in diesem Jahr über die Landesgrenze nach Nordrhein-Westfalen. Mit 30 Teilnehmern starteten wir am Morgen in Richtung Weser.

Unser Kamerad Hendrik Wille, der als Notarzt im Mindener Klinikum arbeitet, hatte schon vor längerer Zeit den Kontakt zur Mindener Berufsfeuerwehr hergestellt. Wir wurden dort in drei kleinen Gruppen durch die Wache des Löschzugs Minden Mitte und der BF geführt, die in einem Gebäudekomplex untergebracht sind. Die BF ist im Mindener Stadtgebiet sowohl für den feuerwehrtechnischen Bereich als auch für den Rettungsdienst zuständig. Allerdings wird der Rettungsdienst zum größten Teil von angegliederten städtischen Angestellten gefahren.

Die Feuerwehr selbst arbeitet mit einer Wachabteilung im 24h-Dienst. Für den Einsatzdienst stehen sieben Kollegen pro Schicht zur Verfügung. Damit kann das HLF20 als erstes Fahrzeug mit vier und die Drehleiter mit zwei Beamten besetzt werden. Da dadurch nur noch eine Kraft für ein weiteres Fahrzeug übrig bleibt, wird gerade an der Aufstockung gearbeitet. Praktisch bei jedem größeren Einsatz wird im Moment der Löschzug Mitte mit alarmiert.

Nach zwei interessanten und kurzweiligen Stunden mußten wir unseren Besuch leider beenden, um den Tagesplan einhalten zu können. Schade, es hätte bestimmt noch mehr zu sehen gegeben. Unser weiterer Weg führte uns nun zum Amerikanischen Restaurant Diner Road. Dort machten wir uns über die vorher bestellten Burger und Steaks her. Wichtigste Erkenntnis – wenn in der Karte „Giant“ als Größenbezeichnung steht, sollte man das ernst nehmen…

Nächste Attraktion war eine „Kreuzfahrt“ durch Europas größtes Wasserstraßenkreuz auf Weser und Mittellandkanal. Dabei durchfuhren wir zweimal die Schachtschleuse und waren wirklich beeindruckt von der Geschwindigkeit, mit der hier die Schiffe den Höhenunterschied von 13 Metern überwinden.

Auf dem Heimweg machten wir noch einen Abstecher zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal an der Porta Westfalica. Da das Wetter mitspielte, konnten wir dort die Aussicht genießen. In der Ferne konnte man sogar „unseren“ Kali-Berg erkennen.

Vielen Dank an die Ortswehren Helsinghausen-Kreuzriehe und Waltringhausen und die DLRG Ortsgruppe Bad Nenndorf für die MTW und an Marco, Frank, Carsten und Andi fürs Fahren. Außerdem natürlich an Hendrik für die Organisation und die Jungs von der BF Minden für die Führung.