Planspiel 2 .1

Riehe, 23. Januar 2015

In der vergangenen Woche haben wir nunmehr zum dritten Mal unser Planspiel durchgeführt. Nach den Erfahrungen der ersten beiden Versionen ließen wir uns diesmal mehr Zeit und verlegten das Ganze auf einen Samstag.

Die Lage war zumindest zu Beginn noch recht übersichtlich – gemeldet wurde Rauchentwicklung in einem zweigeschossigen Einfamilienhaus. In der unmittelbaren Nähe befand sich ein Löschteich und ein Unterflurhydrant. Als erste an der Einsatzstelle war die heimische Ortswehr (gespielt von Cecile), die zunächst den Verteiler setzte, das erste Rohr aufbaute und einen Trup mit PA ausrüsten ließ.

Kurz danach langten die beiden anderen Ortswehren des Löschzugs Ost (Helsinghausen-Kreuzriehe – Hendrik und Waltringhausen – Lea) an und übernahmen ihre gewohnten Aufgaben. Die weitere Entwicklung machte eine Abschnittstrennung in Innen- und Außenangriff notwendig, Abschnittsleiter wurden Luisa und König Lukas. Geführt wurde alles vom Einsatzleiter Gawan. Um das Ganze etwas schwieriger (und realistischer) zu gestalten, wurden die Führungskräfte räumlich vom Einsatzgeschehen getrennt. Die Kommunikation lief nur noch über Einsatzstellenfunk.

Nach anfänglichen Kommunikationsproblemen entwickelte sich im Laufe der Zeit ein sehr zielgerichtetes und unterhaltsames Spiel. Die Führungskräfte fanden für die von Zeit zu Zeit eingestreuten Spezialprobleme kreative Lösungen, die die Spielleitung durchaus manchmal überraschte. Allen wurde dabei deutlich, wie schwierig es sein kann, die Lage zu beurteilen, alle Einschränkungen zu bedenken und richtige Entscheidungen zu treffen.

Nach vier Stunden und drei Familienpizzen konnten die drei im Innenangriff eingesetzten Trupps alle Personen als gerettet und das Feuer als gelöscht melden. Ein toller Erfolg, wenn man bedenkt, daß solche Planspiele schon zur Zugführerausbildung gehören.