55 Jahre JF Steinbergen – Geburtstagsfeier mit Ori-Marsch

Steinbergen, 11. April 2015

Einen Rekord kann man der JF Steinbergen nicht nehmen – sie ist die älteste JF im Landkreis Schaumburg. Auch die JF Riehe, die 2017 ihren 50. Geburtstag feiern wird, kommt da nicht ran. Eingeladen zur großen Geburtstagsfete waren neben anderen befreundeten Jugendgruppen auch etliche Jugendfeuerwehren der SG Nenndorf.

Schwer dezimiert durch den zeitgleich laufenden Truppmannlehrgang machten wir uns mit genau vier Jugendlichen auf den Weg Richtung Rinteln. Glücklicherweise reichte unsere Anzahl gerade aus, um eine eigenständige Gruppe zu bilden.

Am Start übernahmen Lea und Luisa die Karte und los gings durch das Dorf unterhalb des Steinzeichens. Die erste Station wurde von den Ackerbürgern gestaltet. Wir mußten dort verschiedene Getreide- und Gemüsesorten unterscheiden. Das ging so mäßig gut, nur bei Mais und Erbsen waren wir sofort sicher. Roggen, Gerste, Weizen und Triticale war dagegen deutlich schwieriger auseinander zu halten.

Die zweite Station verlangte feuerwehrtechnisches Wissen. Zum Einen mußten von Luisa und Lea Feuerwehrautos bezeichnet werden, zum Anderen sollten Ioana und Cecile einen Wasserwerfer aufbauen. Die Geschichte mit den Fahrzeugen war kein Problem, aber den Wasserwerfer üben wir nochmal…

Als nächstes war gemeinsame Geschicklichkeit gefragt. Zunächst waren alle vier Mädels damit beschäftigt, eine Kugel durch ein Labyrinth zu bugsieren, danach durften sich Cecile und Luisa noch am „Himalaya“ probieren. Dabei mußte eine Kugel durch zwei Schnüre an einer Schrägwand an Löchern vorbeigezogen werden.

Die vorletzte Station wurde vom ASB und den Steinberger Bogenschützen betreut. Die Jugendlichen mußten zunächst mit einem Eimer Wasser auf einer Trage über einen Spielplatz-Hindernisparcours, während die Betreuer etwas ASB-artig verfremdete Musik erkennen mußten. Im Anschluß durften die Betreuer sich dann im Bogenschießen messen (und ja, Jana war deutlich besser als Rapha – 44:42 Ring…).

Am Feuerwehrhaus wartete dann die letzte Station auf uns – diesmal vom THW aufgebaut. Ioana mußte einen Tennisball über einen Hindernisparcours bringen. Lea beförderte ihn dann mit einem Spreizer weiter, um damit Punkte zu holen.

Unterwegs hatten wir noch einige Rätsel- und Scherzfragen zu beantworten, die es teilweise in sich hatten. Beispiel gefällig?
Welches ist das stärkste Tier?
Wie nennt man einen Cowboy ohne Pferd?
Welcher Ring ist nicht rund?
Was ist bis obenhin gefüllt und bleibt doch leer?

Am Ende sprang für uns der 17. Platz von 21 raus. Kein berauschendes Ergebnis, aber Spaß gemacht hats trotzdem. Und die wirklich wichtigen Wettbewerbe kommen ja noch.
Unsere Kameraden aus der Samtgemeinde hatten deutlich mehr Glück als wir und konnten folgend Platzierungen einfahren:
Ohndorf – 13.
Horsten – 5.
Haste/Hohnhorst – 4.
Glückwunsch damit an die Haster und Hohnhorster als beste Vertreter der SG Nenndorf und an die Kyffhäuser-Jugend, die den Ori-Marsch für sich entscheiden konnte.

Und hier noch die Lösungen der Rätselfragen:
1. Die Schnecke – sie trägt ihr eigenes Haus
2. Sattelschlepper
3. Der Boxring (wobei wir die Lösung Hering auch anerkannt hätten…)
4. tja, das haben wir leider nicht lösen können – wers weiß möge sich bitte bei uns melden…