Jugendflamme 3

Meerbeck-Niedernwöhren, 23. Februar 2013

Was lange währt, wird endlich gut. Schon seit der Leistungsspangenabnahme im letzten Kreiszeltlager warten Anna und Annika auf die letzte Stufe der Jugendflamme. Leider ist das bisher immer wieder an Terminproblemen gescheitert. Nun konnte unser Gemeindejugendwart einen Kontakt zur Samtgemeinde Niedernwöhren herstellen und wir durften an einer Abnahme bei der Feuerwehr Meerbeck-Niedernwöhren teilnehmen.

Leider mußte Anni kurzfristig noch krank absagen, so daß sich letztlich nur Anna mit ihrem JFW und dem GJFW auf den Weg machte. Nach dem ersten Morgenkaffee starteten die Jugendlichen mit dem sportlichen Teil, den unsere Mädels erst später auf dem eigenen Sportplatz ableisten werden. Danach wurde geprüft, ob die Bewerber mit zwei Trupps in der Lage sind, eine vierteilige Steckleiter aufzubauen – Ergebnis: Ja, sind sie!

Weiter ging es mit der kniffligen Frage, welche Knoten man benötigt, um ein „Schlauchboot“ an einem Poller zu befestigen, wenn man nur drei Leinen hat, die alle zu kurz sind und teilweise unterschiedliche Querschnitte haben. Der Kenner weiß natürlich sofort, daß Wolfgang zwei Mastwürfe, einen Kreuzknoten und einen Schotenstich sehen wollte…

Die dritte Station drehte sich um die Erste Hilfe. Anna sollte beschreiben, wie sie vorgeht, wenn sie eine bewußtlose Person auffindet. Auch wenn sie nicht daran dachte, die Person zunächst anzusprechen, konnte sie mit der Prüfung der Vitalfunktionen, der stabilen Seitenlage und dem Notruf punkten.

Vorletzte Station war die Erläuterung der unterschiedlichen Wasserentnahmestellen an der Magnettafel. Abgesehen vom Sammelstück, das sich beim offenen Gewässer irgendwie mit dazu geschummelt hat, konnte auch diese Aufgabe gelöst werden. Zum Schluß war der Aufbau eines Schaumangriffs mit einigen theoretischen Erläuterungen verlangt.

Jetzt fehlt nur noch der sportliche Teil, den wir bei etwas wärmeren Temperaturen unter Aufsicht unseres eigenen SGJF Andreas Renner durchführen werden und Anna wäre durch. Gratuliert wird natürlich erst, wenn sie alles geschafft hat 🙂

Vielen Dank an Andi Renner, Wolfgang Abel und die Feuerwehr Meerbeck-Niedernwöhren.