Wette verloren – 3-Gänge-Menü für die Betreuer

Am Karsamstag nahm die Ortsfeuerwehr wie jedes Jahr Brenngut für das Osterfeuer an. Mit dem Annahmeschluß um 13 Uhr geht die Verantwortung für den „Haufen“ auf die Jugendfeuerwehr über, die bis zum frühen Abend dort Wache steht. In erster Linie passen die Jugendlichen auf, daß niemand seinen Müll mit drauf wirft. Außerdem sollen sie sicherstellen, daß das Feuer nicht zwischendurch schon von irgendwelchen „Pappnasen“ angezündet wird. Und darauf basiert letztlich auch die Wette – die Betreuer versuchen, Brandstifter zu spielen und die Jugendlichen halten uns davon ab. Wer abgeschlagen ist, muß wieder von vorne angreifen.

Schon gegen 15 Uhr startete der erste Angriff aus drei Richtungen. Rouven kam mit dem Roller übers Feld, Rapha per Fahrrad frontal aus dem Sonnenweg und Alex versuchte sich derweil am Sportplatz entlang zu schleichen. Leider hatte die Wache gut aufgepaßt und es gab daher keine Chance ans Feuer zu gelangen. Danach versuchten die Betreuer die Jugendlichen durch Verhandlungen am „Haupttor“ abzulenken und diesmal waren sie erfolgreich. Während Rapha die Aufmerksamkeit auf sich zog, konnte Alex ungehindert durchbrechen und den Haufen „anstecken“.

Danach änderten die Betreuer die Taktik und versuchten sich in direkten Sturmangriffen. Durch das aus dem Handball bekannte Kreuzen wurde genug Verwirrung gestiftet, um Rouven und Alex  jeweils noch einmal durchkommen zu lassen. Dreimal ist es den Betreuern also gelungen, ungestraft an den Brenngutstapel zu kommen. Zur Strafe werden die Jugendlichen uns nun bekochen müssen (Vorspeise, Hauptgang, Nachtisch)…

Trotzdem hat es offensichtlich allen Spaß gemacht, denn die anfängliche Maulerei über die zu erwartende Langeweile hatte sich schnell gelegt.

Und hier noch ein paar Eindrücke vom Osterfeuer: