Knapp gescheitert – wir fahren leider nicht zum Bezirk

Bad Nenndorf, 21. Juni 2015

Am Ende haben uns drei Punkte gefehlt, um an der dritten Möllenbecker Gruppe vorbeizuziehen und uns erstmals seit 1997 für den Bezirkswettbewerb zu qualifizieren. 1.404 Punkte reichten leider nicht aus, obwohl letztlich alle starken Konkurrenten ebenso Federn ließen, wie wir. So konnten wir beide Lauenauer Gruppen und jeweils eine aus den Jugendfeuerwehren Möllenbeck, Rodenberg und Hattendorf hinter uns lassen. Außerdem stellen wir mit dem 10. Platz die beste Gruppe aus der Samtgemeinde Nenndorf. Trotzdem war mehr für uns drin und dementsprechend traurig sind natürlich alle.

Der Tag begann eigentlich ganz gut. Wir trafen uns um 11 Uhr zur Generalprobe des B-Teils. Beide Gruppen arbeiteten sauber und blieben mit knapp unter bzw. über zwei Minuten im „normalen“ Trainings-Zeitrahmen. Danach gab es ein  gemeinsames Frühstück mit frischen Brötchen und Rührei.

Gegen 12 Uhr kamen dann die Hohenroder vorbei, um Lea abzuholen, die dort als Maschinistin kurzfristig aushelfen wollte. Zur seelischen Unterstützung fuhren auch Ioana und unsere drei französischen Austauschschülerinnen mit. Der Rest konzentrierte sich auf Teile des A-Teils – z.B. den Wassergraben und die Knoten.

Später kamen auch wir in Bad Nenndorf an – gerade noch rechtzeitig, um der Gruppe Hohenrode-Strücken-Riehe beim A-Teil zuschauen zu können. Danach konnte es auch für uns losgehen. Zunächst war unsere Gruppe mit dem Löschangriff dran. Eine fehlerfreie Übung mit 10 Sekunden Knotenzeit war der Lohn für das viele Üben. Zeitgleich mußte die gemischte Gruppe Waltringhausen-Riehe beim Staffellauf ran. Dafür, daß die Jugendlichen nie zuvor zusammen geübt hatten, liefen sie eine passable Zeit ohne Fehler heraus.

Eine Stunde später kehrte sich das Ganze um. Riehe war nun mit dem B-Teil an der Reihe, die Mixed-Gruppe wurde zum Löschangriff gebeten. Auch der A-Teil wurde mit wenigen Fehlern und einer guten Knotenzeit erledigt, so daß die gemischte Gruppe sich Hoffnungen auf einen Platz im vorderen Mittelfeld machen konnte.

Währenddessen trat Riehe zum Staffellauf an. Leider konnten wir hier unsere Fabelzeiten der letzten Wochen nicht wiederholen. Genau zwei Minuten standen am Ende auf der Uhr und fünf Miese gabs noch obendrauf. Damit war eigentlich nicht an ein Weiterkommen zu denken. Kurz vor der Siegerehrung allerdings mehrten sich die Gerüchte um andere Gruppen, die ebenfalls unter ihren Möglichkeiten geblieben sein sollten. Damit stieg die Spannung ins Unerträgliche – sollte es doch geklappt haben?

Tja, leider nein! Am Ende blieben ein hervorragender 23. Platz für die gemischte Gruppe und ein fantastischer 10. für die Rieher Gruppe – leider alles kein Trost für die vergeigte Quali.

Trotzdem sind wir sehr stolz auf unser gesamtes Team, das nicht nur tolle Leistungen gebracht hat sondern auch gerne in anderen Gruppen aushilft und in der „Niederlage“ zusammensteht. Wir haben es halt alle zusammen nicht geschafft.

Danke an alle Fahrer des heutigen Tages, an Jana für den Küchendienst, an Finja für die Fotos und an Andreas Dohmeyer für die Pizzaspende – das Frustfressen hat ein bißchen geholfen 🙂 Danke auch an alle, die uns die Daumen gedrückt haben! Wir konzentrieren uns jetzt auf andere Dinge als Wettbewerbe und fangen langsam an, uns aufs Zeltlager zu freuen.