Hamburg – der Bericht

Riehe/Hamburg, 16. November 2013

Samstag morgen 07:05 Uhr – Bus und Fahrer stehen bereit, die Getränke sind verladen, alle Teilnehmer sind da. Es kann losgehen. Jugendfeuerwehr, Aktive und Senioren plus Partner starten mit 40 Mann/Frau in Richtung Hamburg.

Mit nur einer kurzen Kaffeepause und einer kleinen Sightseeing-Runde über die Köhlbrandbrücke kamen wir pünktlich um 10:00 Uhr in der Speicherstadt an. Dort teilte sich die Gruppe. Die ganz Mutigen stellten sich dem Horror des Hamburg Dungeon. Der Rest besichtigte in der Zeit das Miniaturwunderland. Während die Meinungen zum Dungeon hinterher auseinandergehen (weniger Hamburger Geschichte und weniger Horror als erwartet sagen die Einen, mit schlotternden Knien verlassen die Anderen den Kerker) sind wir uns über das MiWuLa weitgehend einig: supergeil! Es gibt so viele Details zu entdecken, daß die zwei Stunden deutlich zu wenig waren. Besondere Attraktionen sind der Flughafen Knuffingen mit echt startenden und landenden Flugzeugen und die erst am vergangenen Mittwoch eröffnete Elbphilharmonie (an der Echten wird noch gebaut).

Der weitere Weg führte uns an die St. Pauli Landungsbrücken. Zunächst wurde der größte Appetit gestillt, entweder in der gebuchten „Fischpfanne“ oder an andere Fischbuden – die Auswahl war ja groß genug. Danach starteten wir mit der Nordsee IV zur Barkassenrundfahrt durch den Hafen. Begleitet von einer Menge Seemannsgarn bekamen wir einen intensiven Einblick in den Hafenbetrieb und die zur Zeit anliegenden Schiffe. Frau Kapitän hatte einige gute Sprüche auf Lager (Stichworte: Jürgens kleine Gurke – gemeint ist natürlich eine andere Barkasse – und der Seebestattungsfahrstuhl). Leider war die Flut schon zu weit fortgeschritten und wir konnten nicht mehr in die Speicherstadt – die Brücken kamen dem Schiffsverdeck zu nahe.

Wieder zurück an den Landungsbrücken hatten wir noch ca. eineinhalb Stunden Freizeit vor der Rückfahrt, die jeder individuell nutzte. Während Luca und Gawan den alten Elbtunnel besichtigten und die meisten Erwachsenen in den umliegenden Kneipen verschwanden, zog es die Jugendlichen auf die berühmt-berüchtigte Reeperbahn. Wegen der relativ frühen Tageszeit waren die einschlägigen Läden aber zum Glück … äh … leider noch geschlossen. Die Mädels hatten damit keine Sorgen – die meisten gingen shoppen.

Pünktlich um 17 Uhr machten wir uns auf den Rückweg. Wieder in Riehe angekommen, zog der größte Teil der Meute weiter zum Landgasthaus Fischer, um dort noch bei einem gemütlichen Beisammensein die Fahrt abzuschließen.

Vielen Dank an Rolf Bilges, der uns sicher hin und zurückgebracht hat. Wir hoffen, daß alle einen schönen Tag in Hamburg hatten und präsentieren hier noch einen größeren Posten Fotos.