Eimerspiele, Wolkenbrüche und eine Nachtwache

Riehe, 15. Juni 2013

In diesem Jahr war einmal mehr die Feuerwehr an der Reihe mit der Ausrichtung der Rieher Eimerspiele. 13 Gruppen nahmen teil. Drei davon wurden von unseren Feuerteufelchen gestellt, eine von der JF Riehe, eine von unseren Freunden aus Waltringhausen und auch ein Betreuerteam ging an den Start. Bei so viel jugendlichem Elan sollte man doch einige gute Platzierungen erwarten können – aber es kam deutlich anders… Als Sieger gingen letztlich die etwas gesetzteren Herren des Bergmannsvereins vom Platz!

Einige lustige Spiele hatte sich das Organisationsteam um Adolf Daeves und Alexandra Weinreich ausgedacht. Aber schon beim Ersten (Frisbee-Weit-und-Zielwurf) zeigte sich die Wetteranfälligkeit der Veranstaltung. Die JF Waltringhausen als letzte startende Gruppe mußte im ersten von mehreren Wolkenbrüchen ran. Danach verlegten die Organisatoren das Geschehen in die Fahrzeughalle. Dort mußten dann Nikolaushäuser mit einer Arbeitsleine gelegt, Kleingeldbeträge blind geraten und Wäscheklammern zusammengesteckt werden.

Wir selbst konnten zwar mit einer Frisbee ganz gut umgehen, bei den folgenden Spielen fehlte uns aber ab und zu das Quentchen Glück und so belegten wir am Ende „nur“ Platz 8 in der Wertung für Erwachsene und Halbstarke. Dicht gefolgt von der Waltringhäuser Vertretung auf Platz 9. (Ganz am Rande – das Betreuerteam landete auf Rang 4… ätsch!). Die Kinderfeuerwehr bekam eine eigene Wertungsgruppe und belegte dort überraschend die Plätze 1 bis 3 🙂

Viel wichtiger war für unseren Nachwuchs aber die angekündigte Übernachtung im Feuerwehrhaus (nach dem dritten Schauer hatten wir uns gedanklich vom „Zelten“ verabschiedet). Nachdem die Erwachsenen das Feld geräumt hatten, konnten die Kinder den Mannschaftsraum beziehen. Die JF übernahm den Grill, baute den Feuerkorb auf und half mit bei der Organisation der nun folgenden Schnitzeljagd. Nach dem Abendessen verabschiedeten sich die Kinder langsam in ihre Betten und wir übernahmen die Nachtwache. Abgesehen davon, daß zwei Personen, die nicht namentlich genannt werden wollen, drei Anläufe nahmen, um einen zu Hause vergessenen Schlafsack zu holen und einer stundenlangen Diskussion über wertvolle und weniger wertvolle Kinofilme, war die Nacht eher ruhig. Gegen 03:00 Uhr entschlossen wir uns, das Feuer kontrolliert herunterbrennen zu lassen und etwa eine halbe Stunde später legten auch wir uns in der Fahrzeughalle zur Ruhe.

Nach dem Frühstück am Sonntag morgen (Für Milch und Brötchen sorgten der Hof Volker und die Bäckerei Planert – vielen Dank dafür) wurden die Kinder wohlbehalten an die Eltern zurückgegeben. Kurz nach Mittag waren wir dann auch endlich mit Aufräumen fertig und konnten das Restwochenende – vermutlich auf dem Sofa – geniessen.